FUK-Fachtagung zum Thema "Risiko Alter"
Wenn die Bevölkerung in Deutschland immer älter wird und genügend Nachwuchs ausbleibt, müssen unbequeme Fragen gestellt werden: Vergreisen auch die Feuerwehrleute? Welche neuen (Unfall-)Risiken bringt eine ansteigende Altersstruktur der Feuerwehr-Mannschaften mit sich? Sind gegenwärtige Altersgrenzen noch zeitgemäß? Die Feuerwehren müssen schon heute Probleme kennen, die morgen auf sie zukommen werden. Deshalb stehen die Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren im Mittelpunkt der Fachtagung "Risiko Alter", zu der die Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehr-Unfallkassen am 11. und 12. Dezember 2007 nach Hamburg einlädt.
Auch die Feuerwehr wird älter
Die Unfallversicherungsträger sind der festen Überzeugung, dass die sich abzeichnende Überalterung der Bevölkerung nicht spurlos an den Einsatzkräften der Feuerwehren vorübergehen wird. Die Bevölkerung im "feuerwehrfähigen" Alter von 15 bis 65 Jahren geht bereits seit dem Jahr 2000 zurück. Zwischen 2004 und 2034 wird sie um fast acht Millionen sinken.
Wie stark sich die Altersrelation in der Gesellschaft verschiebt, wird an einem Beispiel deutlich: Die Zahl der 60-Jährigen wird mit gut einer Million im Jahr 2050 doppelt so hoch sein wie die Zahl der Neugeborenen; 2005 gab es dagegen fast genauso viele Neugeborene wie 60-Jährige.
Gibt es neben dem biologischen Alter auch ein „Feuerwehralter“? Sollte künftig die individuelle körperliche Fitness Gradmesser für die Verwendung der Einsatzkräfte sein, stünden arbeitsmedizinische Regeluntersuchungen an, die auf Gefährdungen und Beanspruchungen des Einsatzdienstes abgestimmt sein müssten?
Namhafte Referenten
Fachleute aus den Reihen der Feuerwehr, Arbeitsmediziner, Soziologen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen werden das Thema „Risiko Alter“ in Hamburg an zwei Tagen aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. So konnten namhafte Referenten gewonnen werden: unter ihnen sind der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hans-Peter Kröger, der Leiter der Feuerwehr Hamburg, Dipl.-Ing. Klaus Maurer, Dr. Uwe Brandenburg vom Gesundheitsmanagement der Volkswagen AG und der Leitende Polizeidirektor Gerhard Weisschnur.
Mehr Informationen erhalten Sie auch auf der Website der Feuerwehr-Unfallkassen
Den Flyer zum FUK-Forum Sicherheit können Sie sich hier als PDF herunterladen:
| Flyer FUK-Forum Sicherheit |
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Ammeldung
Wenn Sie sich für das FUK-Forum Sicherheit anmelden möchten, müssen Sie nur das Anmeldeformular herunterladen, ausfüllen und an das Organisationsbüro einschicken.
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