Umgang mit Atemluftflaschen erfordert viel Sorgfalt

Atemluftflasche_k Dass von Atemluftflaschen, aus denen die Luft unkontrolliert austritt, Unfallgefahren ausgehen, ist in Feuerwehrkreisen kein großes Geheimnis. Und dennoch werden der FUK NRW immer wieder solche Vorfälle gemeldet. Manchmal verläuft die Situation glimpflich. Aber es gibt auch Fälle schwerer Verletzungen, bei denen die Atemluftflasche durch den Raum geflogen ist und das Personal in der Atemschutzwerkstatt verletzte.

FUK NRW untersucht die Unfälle

Die FUK NRW hat hier den Auftrag, solche Unfälle zu untersuchen und gegebenenfalls ein Gutachten in Auftrag zu geben. Bisher hat sich bei der Begutachtung immer ergeben, dass die mechanischen Beschädigungen des Flaschenventils erst beim Umherfliegen der Flasche entstanden sind. Es ist kein Vorfall bekannt, bei dem ein vorheriger mechanischer Defekt vorlag, der dazu führte, dass der Flascheninhalt ausströmte.

Auf sicherheitsgerechten Umgang achten

Beim Umgang mit solchen Flaschen ist also große Sorgfalt sowohl durch den Atemschutzgeräteträger als auch durch die Mitarbeiter der Atemschutzwerkstätten notwendig. Die Mitarbeiter des Technischen Aufsichtsdienstes der FUK NRW achten verstärkt auf den sicherheitsgerechten Umgang mit solchen Flaschen. So fanden sie bei der Besichtigung eines Feuerwehrgerätehauses eine Atemluftflasche, die – wie auf dem Foto zu sehen – völlig ungesichert auf einem Arbeitswagen lag.